Schmerzdiagnostik


Zentrale Inhalte der spezifischen Schmerzdiagnostik sind die ausführliche Schmerzanamnese und der schmerzspezifische Befund.

Neben speziellen Untersuchungsmethoden (zum Beispiel für Überempfindlichkeiten bei Nervenschmerzen oder Muskelbefunde bei muskulären Triggerpunkten) stellt der Deutsche Schmerzfragebogen das zentrale und evaluierte Befragungsinstrument dar.

In einem ausführlichen und langen Erstgespräch werden außer den biologischen Faktoren auch die sozialen und psychologischen Rahmenbedingungen besprochen, welche chronische Schmerzen immer beeinflussen.

Die Bewertung von radiologischen Bildern und anderen Messwerten ist im Rahmen der Schmerzdiagnostik eine Selbstverständlichkeit. Der Stellenwert dieser Befunde wird bei chronischen Schmerzen (im Gegensatz zum akuten Schmerz) jedoch häufig überschätzt.

Es ist das Ziel, alle (!) Faktoren zu erfassen, die aus medizinischer Erkenntnis einerseits, vor allem aber aus Patientensicht andererseits das Gesamtleiden begründen.

 
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